kitten angst
I wanna get higher!
Ein flammendes Plädoyer von Claudine für den Absatz, diese paar Zentimeter Glamour im Alltag [...]

kitten angst
Goodbye 2003,
          hello 2004!
kitten sagt, was kommt, was bleibt, was gehen muss... [...]

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A Week in a
     T-Shirt
Sieben T-Shirts hat die Woche. Die Kittens zeigen, was sie tragen, und präsentieren Glanz-, Fund- und Lieblingsstücke aus ihrem Kleiderschrank. [...]

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Flop vs.
     Flip
Kitten ist ausgeflippt und hat sich auf die Suche nach den 10 feschesten & 10 grauslichsten Flip-Flops der Saison gemacht. [...]

kitten angst
Galoppierneder Grössen-Wahn oder
Das Geheimnis der Ersatz-Käufe
Baronesse und Claudine in den Wirren der Bekleidungsindustrie [...]

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It's the Stulpen!
   They're so hot right now!
Es gibt Accessoires, die kann man gar nicht verstehen. [...]


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   Speak
Easy

"Say what you mean and say it mean." Denn nur das garantiert, dass die Botschaft auch bei der allerkürzesten Aufmerksamkeitsspanne an den Mann oder die Frau kommt. Und weil die Menschheit bekanntlich besser sieht (das Geheimnis von MTV) als zuhört (das Geheimnis von Britney Spears), hat die gute, alte Punk-Attitude-Maxime wieder Hochkonjunktur.

Soll heißen: Die Message auf dem T-Shirt is back.

Während in den Eighties Wham! und Katherine Hamnett noch mehrere Quadratmeter Stoff, schwarze Riesenlettern und die gesamte Vorderfront brauchten, um zum positiv-fröhlichen "Choose Life" anzufeuern, spricht jetzt Subtilität Bände. Für den richtigen Hint ist jedes Kleidungsstück (erinnert sich noch jemand an die praktischen, nach Wochentag durchnummerierten Slips in den Seventies?) und jede bedeckbare Körperstelle geeignet, wobei die strategisch geschickte Platzierung klarerweise den Mehrwert ausmacht, auf den es ankommt.

Kontext is everything, baby: Ein markiges gotisches "Sicherheit" am Armymantel-Rücken, ein neckiges "Wish" auf der Hüfte, ein "Monk" am Hosentürchen - und schon ahnt der findige Dechiffrist, was es geschlagen hat. Die guten Stücke kann man sich kaufen oder etwa beim Schweizer Textilspezialisten "Erfolg" stylen lassen, dessen Selektion vom klassischen "Superstar"-Understatement in schlichtem Gold bis zum legastheniefreundlichen Piktogramm (Häschen, Herz und Flammenwerfer) reicht.

Der wahre Fashion-Aficionado aber sind Individualist und customized sich den Spruch des Tages im self service. Erstens weiß man ohnehin nicht wohin mit seiner überschüssigen Kreativität und zweitens am besten Bescheid über das ureigene, ständig wechselnde Befindlichkeitsspektrum. Dem Ausdruck zu verleihen, ist nur eine Frage der Technik, die jedes fade H&M-Leibchen im Handumdrehen ins fashionable Unikat verwandeln. Gesichtet wurden (bei einer Künstlerin) Buchstaben und Etiketten zum Aufbügeln, Kleben und Nähen sowie (Photoshop-)Schablone und Textilfarbe (Claudines Meisterwerk). Und zum ultimativen Experiment gibt’s immer noch das Abpausen mit Letraset. Also los und word up!

PS: Megaout und verboten sind natürlich Sachen wie "Bitch" und "Schlampe". Die angewandte Mysogynie entbehrte schon vor Jahren der vorgeschobenen Selbstironie - und tut es noch. Und wer will schon bei verklemmten 14-Jährigen punkten, die sich heimlich für Gangsta Rapper halten, aber nicht so aussehen? Eben.

Erfolg bei Be a good girl, Vienna, und www.ichwillerfolg.ch

by Meriwether



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